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Liebes Christkind

… ich weiß, dass Anfang November noch früh ist, aber ich möchte trotzdem schon einmal darüber geredet haben. Und wenn Glees Weihnachtslieder aus meinem PC klingen dürfen, darf ich das auch ansprechen. Damit wir uns einig sind, weißt du…

Falls dich jemand fragt, was ich mir wünsche, dann sage demjenigen bitte: nichts. Ich wünsche mir nichts. Wer mir eine Freude machen möchte, kann mir gerne einen Douglasgutschein schenken, da find ich immer was und die sind ja auch ein wenig gültig. Oder der darf mir gern Geld schenken, noch lieber sogar. Aber bitte drückt mir nichts Materielles in die Hände. Und auch Gutschein und Geld können einfach weggelassen werden. Ich bin glücklich mit dem was ich habe.

Bildquelle Instagram

Oder ich sage es einfach mit den Worten einer Anderen: „Die Schwierigkeit für die Leute ist, zu verstehen, dass ich nicht am Schenkenden desinteressiert bin, sondern an dem Ding, das ich nicht haben will. Ich weiß, dass das gelinde gesagt unkonventionell ist. Aber all die Sachen interessieren mich eben nicht.“

Aus dem Buch Glückskinder von Hermann Scherer.

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Danke liebe Welt, dass du mir ermöglichst, so glücklich zu sein, dass ich an materiellen Dingen keinerlei Interesse mehr hege. Dass ich mich nicht darum schere, was mein Gegenüber trägt sondern was er sagt. Dass ich mich zwar an hübschen Dingen erfreue, wie Kosmetik, aber auch deren Vergänglichkeit im Kopf habe. Egal wie toll das gepinselte Kunstwerk ist, es wird am Abend spätestens abgeschminkt. Vielleicht ist das ja auch ein Grund, wieso ich diese Art von Kunstwerk so mag, es ist vergänglich und man weiß, dass es nur für den Moment erfreuen soll.

In dem Sinne, ihr findet mich am Schminktisch. Glücklich pinselnd.